Der Mensch als Biomüll: USA legalisieren Kompostierung von Leichen zu Pflanzendünger

Mit einer Mehrheit aus allen Parteien wurde in Washington das Gesetz 5001 „Concerning human remains“ verabschiedet, das mit Wirkung zum 1. Mai 2020 die Schleusen für die Umwandlung toter Menschen in pflanzliche „Lebensmittel“ öffnen wird – etwas, von dem die Anhänger der Idee sagen, dass es den Staat „nachhaltiger“ und „grüner“ machen wird. Das sogenannte „Urban Death Project“ bietet als Alternative zu herkömmlichen Bestattungsformen die passende Dienstleistung an. Die Kampagnen für die Leichenkompostierung laufen bereits seit Jahren, wie in diesem Video zu sehen.

Was wäre, wenn unser Körper dazu beitragen könnte, nach dem Tod ein neues Leben zu beginnen, anstatt einbalsamiert und begraben oder in Asche verwandelt zu werden? Begleiten Sie Katrina Spade, während sie über „Recomposting“ spricht – eine Methode, die den natürlichen Zerfallsprozess nutzt, um unseren Verstorbenen in lebenspendenden Humus zu verwandeln und sowohl die Erde als auch die Verstorbenen zu ehren.

Was gar nicht so schlecht klingt, findet bei Kritikern der Methode wenig Gefallen. So befürchtet man auf Natural News, dass menschlicher Kompost über die Toilettenspülung in den gereinigten Klärschlamm gelangt, der dann auf Nahrungspflanzen ausgebracht wird. Aber was vielleicht überzogen klingt, ist gar nicht so abwegig, wie man auf der Webseite von „Recompose“ nachlesen kann:

Die Umwandlung von Mensch zu Boden erfolgt in unseren wiederverwendbaren, hexagonalen Kompostierungsgefäßen. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, können die Familien einen Teil des geschaffenen Bodens mit nach Hause nehmen, während die Gärten vor Ort uns daran erinnern, dass alles Leben miteinander verbunden ist.

Etwas pietätlos findet das auch der sympathische Mythen-Metzger in seinen letzten Kurznachrichten.

So sehen die „Gärten“ aus, wo der menschliche Kompost zurück in den Kreislauf der Natur gelangen soll.

Und so stellt man sich die Bestattungszeremonie vor.

O24